
01 / Schmelztechnik
Induktives Schmelzen
Tiegelöfen und Rinnenöfen als abgestimmtes Gesamtsystem.
Details ansehenEngineering Induction. Powering Industry.
Von der Leistungselektronik über den Schwingkreis und die Induktionsspule bis zur kontrollierten Erwärmung oder Metallschmelze.

HBB Induction Engineering
Induktionsanlagen funktionieren dann überzeugend, wenn Prozess, Ofen, Induktor und Energieversorgung nicht getrennt betrachtet werden.
HBB Induction verbindet diese Bereiche zu einem durchgängigen Engineeringansatz – für Neuanlagen, Modernisierungen und die gezielte Optimierung bestehender Systeme.



Technische Grundlagen
Eine Induktionsanlage wird nicht allein nach Leistung ausgewählt. Werkstoff, Frequenz, Spulengeometrie und Prozesszeit bilden ein zusammenhängendes System. Genau diese Wechselwirkungen stehen am Anfang der Auslegung von HBB Induction.
Elektrische Leitfähigkeit, spezifischer Widerstand und magnetische Permeabilität verändern die Kopplung und den Energieeintrag.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Die Frequenz beeinflusst, wie oberflächennah oder tief die induzierte Leistung im Werkstück beziehungsweise in der Schmelze wirkt.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Der Abstand zwischen Induktor und Werkstück sowie die Feldführung bestimmen Leistungsübertragung und Temperaturverteilung.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Leistung, Taktzeit und Wärmeleitung müssen gemeinsam betrachtet werden, damit der Zielzustand sicher erreicht wird.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Induktives Schmelzen
Material, Schmelzleistung, Betriebsweise und vorhandene Infrastruktur bestimmen das passende Ofen- und Energiekonzept. HBB Induction bearbeitet dabei nicht nur den Ofen, sondern auch Energieversorgung, Kühlung, Schutz und Automation.
Auslegung flexibler Ofensysteme zum Schmelzen, Warmhalten und Bereitstellen von Eisen- und Nichteisenmetallen.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Systemkonzepte für kontinuierliche Schmelz- und Warmhalteprozesse mit hoher thermischer Stabilität.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Elektromagnetische und thermische Auslegung der Bauteile, die die Energie unmittelbar in das Metall übertragen.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Elektrische Abstimmung von Ofen, Transformator, Umrichter und Kondensatorbank auf den vorgesehenen Betriebspunkt.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Überwachungs- und Schutzkonzepte für einen kontrollierten und verfügbaren Ofenbetrieb.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Technische Erneuerung vorhandener Anlagen mit möglichst weitgehender Nutzung bestehender Infrastruktur.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme


Induktives Erwärmen
HBB Induction konzentriert sich beim induktiven Erwärmen auf zwei klare Anwendungen: das kontrollierte Vorwärmen industrieller Bauteile und die leistungsstarke Erwärmung von Rohlingen für den Schmiedeprozess.
WerkstücknahAuslegung beginnt bei Material, Geometrie und Zieltemperatur
ProzesssicherDefinierte Temperaturverteilung bei reproduzierbarer Taktzeit
KomplettGenerator, Induktor, Kühlung, Handling und Automation aus einem Konzept
Zwei Anwendungen · Volle Kompetenz
Definierte Prozessvorbereitung
Bauteile kontrolliert, schnell und reproduzierbar auf die Temperatur des nächsten Prozessschritts bringen.
HBB Induction entwickelt Vorwärmsysteme vom Werkstück aus. Material, Geometrie, Start- und Zieltemperatur sowie die verfügbare Taktzeit bestimmen Frequenz, Leistung, Induktor und Regelstrategie. Das Ergebnis ist kein Standardgenerator, sondern ein abgestimmter Erwärmungsprozess.
Wärme für die Umformung
Knüppel, Stangen und Rohlinge gleichmäßig auf Schmiedetemperatur erwärmen – abgestimmt auf Takt und Umformprozess.
Beim Schmieden entscheidet die Temperaturverteilung über Umformbarkeit, Werkzeugbelastung und Bauteilqualität. HBB Induction legt Generator, Mehrzoneninduktor, Materialtransport und Temperaturüberwachung als eine Einheit aus – vom ersten Rohling bis zum stabilen Serienbetrieb.
Der Weg zur Anlage
Werkstoff, Geometrie, Ausgangs- und Zieltemperatur erfassen.
Frequenz, Leistung, Zeit und Temperaturverteilung bestimmen.
Induktor, Umrichter, Kühlung und Handling aufeinander abstimmen.
Regelung, Messung, Rezepte und Inbetriebnahme praxisnah umsetzen.
Umrichtertechnik
Der Umrichter ist nicht nur eine Energiequelle. Er bestimmt, wie schnell die Leistung geregelt wird, in welcher Tiefe die Energie wirkt und wie sicher der Prozess auf wechselnde Lasten reagiert. HBB Induction betrachtet deshalb Netzeinspeisung, Leistungsteil, Schwingkreis, Kühlung und Automation als eine elektrische Einheit.


Systemarchitektur
Jede Stufe beeinflusst Strom, Spannung, Frequenz, Verluste und Anlagenverfügbarkeit. Die Auslegung von HBB Induction beginnt deshalb mit der Last und endet nicht am Schaltschrank.
Umrichtertechnik im Detail
Auslegung der Einspeisung vom Werksnetz bis zum Leistungsteil – abgestimmt auf Netzrückwirkungen, Kurzschlussleistung und die dynamische Last der Induktionsanlage.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Dimensionierung von Gleichrichtung, Drosseln, Kondensatoren und Vorladung für einen stabilen Zwischenkreis bei Lastsprüngen und industrieller Dauerbelastung.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Transistorbasierte Leistungsteile für schnell regelbare Mittel- und Hochfrequenzanwendungen – vom Vorwärmen bis zur leistungsstarken Schmiede- und Schmelzanlage.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Robuste Umrichterkonzepte für hohe Leistungen und niedrige Arbeitsfrequenzen, insbesondere für große Schmelzöfen, Rinnenöfen und anspruchsvolle Retrofit-Projekte.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Elektrische Abstimmung von Umrichter, Transformator, Kondensatorbank und Last, damit Energie verlustarm und innerhalb sicherer Strom- und Spannungsgrenzen übertragen wird.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Architekturen mit mehreren unabhängig regelbaren Ausgängen für Mehrzonen-Erwärmung, parallele Ofenversorgung oder flexible Produktions- und Redundanzkonzepte.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Digitale Regelung und vollständige Anlagenintegration für reproduzierbare Prozesse, transparente Diagnose und nachvollziehbare Qualitätsdaten.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Thermische Auslegung und abgestufte Schutzfunktionen sichern Halbleiter, Kondensatoren, Transformatoren und Induktoren im dauerhaften Produktionsbetrieb.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Herstellerunabhängige Bestandsaufnahme und Modernisierung vorhandener Umrichteranlagen – vom gezielten Baugruppentausch bis zum vollständigen Leistungsteil-Retrofit.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Engineering
Ein klarer Engineeringprozess verbindet elektrische, thermische, mechanische und regelungstechnische Anforderungen frühzeitig.

Simulation von Wärmeprofil, Kern- und Oberflächentemperatur sowie erforderlicher Erwärmungszeit.
FEM-Simulationen
Die numerische Simulation macht Kopplung, Feldführung und lokale elektrische Belastung bereits vor der konstruktiven Umsetzung sichtbar.



Prozess, Material, Lastprofil und Bestand erfassen.
Systemkomponenten technisch dimensionieren.
Schnittstellen und Komponenten zusammenführen.
Parameter abstimmen und Betrieb stabilisieren.
Unterkategorien Engineering
Übersetzung der Prozessanforderung in ein belastbares technisches Gesamtkonzept.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Virtuelle Abbildung elektromagnetischer, thermischer und strömungstechnischer Zusammenhänge.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Entwicklung der Spulengeometrie passend zu Werkstück, Ofen, Erwärmungszone und Prozessfenster.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Koordination von Umrichter, Ofen, Kühlung, Automation, Handling und übergeordneter Produktionsanlage.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Bewertung neuer Prozesse und Konzepte vor der Investitionsentscheidung oder Serienumsetzung.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Systematische Parametrierung, Funktionsprüfung und Optimierung unter realen Produktionsbedingungen.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Service & Modernisierung
HBB Induction unterstützt über den gesamten Anlagenlebenszyklus – von der unabhängigen Zustandsanalyse über Reparatur und Ersatzteilengineering bis zur vollständigen Modernisierung von Ofen, Umrichter und Steuerung.
Technische Überholung vorhandener Erwärmungsöfen und Anlagenkomponenten – herstellerunabhängig und auf den Bestand abgestimmt.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Erneuerung von Induktionstiegel- und Rinnenofensystemen unter möglichst weitgehender Nutzung vorhandener Infrastruktur.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Reparatur, Nachfertigung und Optimierung wassergekühlter Induktionsspulen und Induktoren.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Technische Spezifikation und Beschaffung kritischer Komponenten für Induktions- und Umrichtersysteme.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Systematische Untersuchung von Leistungsabfall, instabilem Betrieb, Erwärmungsfehlern und wiederkehrenden Abschaltungen.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Unterstützung bei Investitionen, Lieferantenauswahl, Abnahmen, Inbetriebnahmen und der Optimierung laufender Anlagen.
Analyse · Berechnung · Spezifikation · Integration · Inbetriebnahme
Induction Tools
Drei transparente Engineering-Rechner für schnelle Plausibilitätsprüfungen. Eingaben, Materialwerte, Formeln und Ergebnisse bleiben sichtbar und können unmittelbar variiert werden.
Die logarithmische Kennlinie wird für den gewählten Werkstoff und die aktuelle Temperatur live berechnet.
Bei ferromagnetischen Werkstoffen ist μr zusätzlich von Feldstärke, Frequenz und Gefüge abhängig. Der vorgeschlagene Wert ist editierbar und dient der Vorauslegung.
Die Ergebnisse ersetzen keine anwendungsspezifische elektromagnetische, thermische und hydraulische Detailauslegung.
Projektanfrage
Beschreiben Sie Prozess, Material, Leistung und Projektziel. Je konkreter die Ausgangsdaten, desto schneller kann eine belastbare technische Einordnung erfolgen.